Während dieser Rauhenächte kommt mir immer wieder die Gong-Einzelsession von einer Frau in den Sinn, mit der ich schon einige lebensentscheidende und tiefe Erfahrungen geteilt habe. Beim letzten Gongspiel vor ein paar Tagen kristallisierte sich ein “roter Faden” heraus, der die gesamten Erfahrungen ihres Lebens ins rechte Licht rückte. Als Kind, wahrscheinlich im Alter von 4 Jahren, hatte sich diese Frau entschlossen, die Stärke, die sie in dieses Leben mitgebracht hat, zu verschließen. Ihre Herzkraft war also gut weggepackt und sie analysierte seitdem wie eine Weltmeisterin. Bei genauem Hinsehen machte genau das in ihrem Leben Sinn. Sie konnte keine Prioritäten setzen, denn dazu bräuchte sie die Gewissheit ihres Herzens. Stattdessen differenzierte sie in einer Weise, die ein gleichwertiges Vielerlei an Möglichkeiten offen liess. Der Vater ihres Sohnes öffnete ihr Herz, das sich so lange zurückgezogen hatte. Ein paar berührende Jahre, bis der Weg alleine weiter ging. Steinige, schwere Jahre. Viele Überforderungen und ungeklärte Fragen. Und plötzlich – während der Klänge des Gongs – ein lebensumspannendes, grosses AHA. Ah ja, genau deshalb macht all das Sinn! Zusammenhänge, die sich auftun. Ein heilsames: JA. Genau deshalb war es so. Musste es genau so sein – mit allem, was damit verbunden war. Friedensarbeit, würde es meine Kollegin Dana Stechow nennen, was gerade passierte. Seelenarbeit nenne ich es. Auf einmal wird klar, warum diese Frau all das durchlebt hatte, was nicht immer einfach war. Der Frieden zeigt, dass das “Warum” verstanden ist, mit Leib und Seele. In solchen Momenten ruft alles in mir laut “Juchhuuuuuh”. Ich freue mich, dass ich Gongspielerin geworden bin. Und zu solchen Momenten beitrage – nach meinem Philosophie-Studium. Der Vorhang lüftet sich, würde ein Philosoph so einen Moment nennen – und die Seele erkennt das Warum. Und genau deshalb spiele ich den Gong. Immer und immer wieder. Bis meine Kunden wissen, warum. Und warum dies? Und das? Und jenes – warum all das genau so passierte!

 

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Set your Twitter account name in your settings to use the TwitterBar Section.