Meine GEBURTSBEGLEITUNG – Vertrauen, Vertrauen und nichts als Vertrauen

Die wichtigste Vorbereitung für die Geburt meines Kindes sah ich im Toilettenraum von Anna Verwaal. Dort hing das Bild einer Frau mit dem schönsten Lachen, das ich je gesehen hatte. Als ich mich davon lösen konnte und mein Blick tiefer ging, sah ich – nach mehrmaligen Hingucken :-) – dass diese Frau nackt war. Und ich sah, dass aus ihrem Schoss gerade der Kopf eines Babys herauskam. Hast Du schon mal eine gebärende und zugleich lachende Frau gesehen? Diese Kombination brannte sich so stark in mir ein, dass ich Jahre später, als ich schwanger war, unter diesem Vorsatz meine Geburt vorbereitete.

2007 in Deutschland – ich fühle mich sehr alleine mit meiner Idee einer glücklichen Geburt. Überall um mich herum Vorsorgegedanken und Absicherungsbestrebungen. Ich fliege mit Christian nach Israel, um eine Geburt mit Delphinen vorzubereiten. Es ist anders als wir es uns wünschen. Am Strand von Eilat stehen wir Hand in Hand am Strand. Unser Blick geht nach Jordanien, hinter uns donnern schwere Lastwagen nach Ägypten. Hier ist kein Platz für unsere Geburt. Wir entschliessen uns zu einer Hausgeburt.

Ich vermisse bei den vielen Hebammen, die wir für die Begleitung unserer Hausgeburt kennenlernen am meisten die Wahrnehmung von unserer Schwangerschaft. Ich fühle mich so unendlich glücklich und gesund wie noch nie in meinem Leben. Ich fühle das Wunder meines Frauseins. Und ich habe einen Mann neben mir, der sieht und unterstützt, was mir so sehr am Herzen liegt: eine glückliche Geburt.

Einer einzigen Hebamme sind wir begegnet, die das Wunder dieser Schwangerschaft sah und anerkannte. Doch sie war leider zum geplanten Geburtstermin nicht verfügbar. Schließlich finden wir eine Hebamme :-)Sie kommt, als unser Sohn schon eine halbe Stunde auf der Welt ist.

Es ist gelungen! Wir sind im Vertrauen. Und in nichts anderem als im Vertrauen während der gesamten Geburt. Dieses bedingungslose Vertrauen kann in meinem Falle nur einer geben: mein Mann. Danke an ihn, der mir und uns so bedingungslos vertraut. Ich bin unendlich dankbar.

Ich verstehe und sehe, wie leicht Frauen und Paare in die Mühlen von Angst und Vorsorgemassnahmen geraten. Ich glaube, wenn wir die Angst in uns nähren, verhindern wir dadurch eine entspannte und freudvolle Geburt.

Wer das eigene Vertrauen während der Schwangerschaft und Geburt stärken möchten und sich jemand wünscht, die sooo sehr und so bedingungslos vertraut – hier bin ich :-) ))):

BEGLEITUNG FÜR SCHWANGERE

Ich habe viele Jahren als Schwangeren-Yoga-Lehrerin in Gruppen unterrichtet. Seit der “heiligen” Geburt meines Kindes arbeite ich ausschließlich mit Einzelpersonen oder Paaren. Es ist mir ein großes Anliegen, jede Frau in ihrer ganz persönlichen Schwangerschaft und Geburt zu begleiten. Wenn Vertrauen gestärkt, Wissen erworben und Erfahrung geteilt wird, dann kann das gelingen, wofür mein Herz schlägt: eine glückliche Schwangerschaft und Geburt für Mutter UND Kind.

Ich würde mich freuen, auch Dich kennen zu lernen. Am besten, Du kontaktierst mich via Skype: alexandra.schumacher1 oder via Email: info@alexandraschumacher.eu.

Herzliche Grüße, Alexandra

YOGAPRAXIS FÜR SCHWANGERE

Was tun, wenn Du mitten in einer bestehenden Yogapraxis schwanger geworden bist?

Diese Frage stellte mir Sabrina, die während ihrer Selbstliebe-Kriya schwanger wurde.  Wenn sich das, was Du bisher praktiziert hast, gut und richtig anfühlt, dann mach am besten weiter damit. Das Wichtigste erscheint mir, jetzt gut auf DICH selbst zu hören! Was sagt Dein Körper? Was willst Du jetzt? Was willst Du jetzt auf gar keinen Fall? Schaffst Du es, Dir etwas Zeit und Muse für diese wichtige Zeit einzuräumen? Geniesse am besten ALLES, was Du gerade tust. Und wenn Du auch nur die leisesten Zweifel hast, hole Dir einen Profi an Deine Seite. Kläre alles, was Du wissen möchtest, bis Du Dir und Deinem Körper wieder voll und ganz vertraust.

Als SchwangerenYoga-Lehrerin rate ich, den Feueratem während der Schwangerschaft ebenso wegzulassen wie das Bandha-Ziehen. Ziehe am besten nichts nach oben und “pushe nichts”, sondern empfange, tanze, kommuniziere mit Dir und dem Ungeborenen…

Skype: alexandra.schumacher1

 

 

2 Responses to Für Schwangere

  1. Mel M. sagt:

    Liebe Alexandra, dein Artikel hat mich bewegt und meine Hoffnung gestärkt, dass die Geburt eine natürliche und freudvolle Erfahrung sein kann! Mein Dank an Frauen wie euch, die uns daran erinnern, uns Mut machen und begleiten!
    Alles Liebe
    M.

    • Alexandra sagt:

      Liebe M.! Ich freue mich sehr über Deinen Kommentar. Als ich 2007 während meiner Schwangerschaft nach Gleichgesinnten suchte, fand ich sie nicht. Nicht mal in Büchern. Jetzt sehe ich immer mehr Frauen mit dem Mut zu ihrer ganz eigenen Geburt. Und das ist wundervoll!!! Dir auch alles Liebe für Dein ganz Eigenes.

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